Drucken

Geschrieben von Werner Fuchs. Posted in 100jähriger Kalender

Der 100-jährige Kalender

100 Jahre sind in Wirklichkeit 7 Jahre


Der 100-jährige Kalender, - Mythos, Humbug oder ist doch was dran?? Vermutlich handelt es sich hier um den Kalender, bei dem die gegensätzlichen Meinungen am öfftesten aufeinander prallen. Jedenfalls lebt der 100 jährige Kalender immer wieder neu auf -, viele schwören auf ihn, für ebenso viele ist jeder Treffer des Kalenders reiner Zufall. Dabei geht dem 100-jährigen Kalender ein großer Irrtum voraus. Bei einem Großteil der Menschen geht die Meinung um, dass der Kalender die Wetterprognosen von exakt 100 Jahre beinhaltet. In Wirklichkeit baut der Kalender auf die Feststellung auf, dass das Wetter von den Himmelskörpern 1. Saturn, 2. Jupiter, 3. Mars, 4. Sonne, 5. Venus, 6. Merkur und 7. Mond entscheidend beeinflusst wird – und zwar vom Beginn des Frühlings eines Jahres bis zum Winterende des darauf folgenden Jahres. Genauer gesagt, vom  21. März bis 20. März des Folgejahres.


Schon im 17. Jahrhundert beobachtete und studierte der deutsche Abt Mauritius Knauer das Wetter über viele Jahre. Dabei stellte er fest, dass sich dieser Zyklus nach sieben Jahren immer wiederholt. Grund dafür ist, dass jeder der oben genannten, sieben Himmelskörper für ein Jahr wetterentscheidend ist und daher in sieben Jahren der gleiche Zustand herrschen muss wie zu Beginn der Aufzeichnungsperiode. Anders ausgedrückt, die Wetterlage die am heutigen Tage herrscht, müsste in exakt sieben Jahren am selben Tag identisch der des heutigen Tages sein.


Zu Lebzeiten des Abtes Mauritius Knauer und auch noch lange Zeit danach, waren Papier und Schreibzeug Mangelware und daher nur den oberen Zehntausend vorbehalten bzw. zugänglich. Aus diesem Grund wurden Beobachtungen und Feststellungen in Form von „Bauernregeln und anderen Weisheiten“ über Generationen hinweg mündlich weitergegeben. Mauritius Knauer nahm die Bauernregeln zum Anlass, sich Gedanken zu machen wie eine genauere Wettervorhersage erstellt werden kann um damit die Effizienz einer strukturierten Landwirtschaft zu erhöhen und seinen Mitbrüdern im Kloster Langheim, die für Feld und Garten zuständig waren, sowie den Landwirten ihre Arbeit wesentlich zu erleichtern.


Allerdings sind aus Sicht unserer Wetterfrösche (Meteorologen) die Prognosen des 100-jährigen Kalenders alles andere als haltbar und wie am Anfang schon erwähnt, jeder Treffer purer Zufall. Dem muss man jedoch entgegen halten das auch Meteorologen mit ihren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erstellten Prognosen sehr oft meilenweit daneben liegen. Besonders wenn es um Wetterprognosen über mehrere Tage geht. So war oder ist z.B. niemand imstande die Jahrhundertregenfälle oder orkanartigen Stürme die zu den immer öfter eintretenden Katastrophen führen, in präziser Art und Weise vorauszusagen!

In letzter Zeit werden diese Wetterphänomene vermehrt der Klimaerwärmung und anderen umweltbedingten Faktoren zugeschrieben. Dagegen gibt es auch mit Sicherheit nichts einzuwenden. Allerdings muss sich dadurch selbst die Wissenschaft öffentlich eingestehen, dass solche sich leider immer öfter wiederkehrende Katastrophen nicht mit 100%iger Sicherheit vorhergesagt werden können. Demnach wird aber auch deutlich aufgezeigt, dass bei derartigen Wetterkapriolen nicht nur dem 100-jähirgen Kalender seine Grenzen gesetzt sind, sondern dass auch in der Meteorologie - selbst mit modernsten Messinstrumenten, Satellitenfotos, weltweite Vernetzung usw. - nicht unwesentliche Schwachstellen auszumachen sind. 


Aber, und das ist denke ich einer der springenden Punkte in der Meinungsbildung über die Treffsicherheit des 100-jähirgen Kalenders. Wenn die moderne Wissenschaft sich das Recht herausnehmen kann, Fehleinschätzungen mit den sich verändernden Bedingungen unseres Planeten zu rechtfertigen,  hat dann dasselbe Recht nicht auch der Freund und Fan bzw. Ersteller eines 100-jährigen Kalenders???


Wem das jetzt genug Motivation geworden ist, um sich den eigenen privaten 100-jährigen Kalender zu berechnen, muss nur sieben Jahre das Wetter beobachten und dokumentieren. Danach erst kann begonnen werden, seine eigenen Wettervorhersagen anhand der Wetterdokumentationen und der untenstehenden Planetenreihenfolge zu erstellen. Allerdings muss erst einmal gerechnet werden. Bevor mit der Wetteraufzeichnung begonnen wird, sollte erst einmal das Planetenjahr bestimmt werden. Hierfür benötigen wir die Reihenfolge der Planeten. Die Reihenfolge muss aber unbedingt eingehalten werden, da wie oben schon erwähnt, die Planetenkonstellation eine sehr gewichtige Rolle bei der Erstellung des eigenen 100 jährigen Kalenders spielt (die richtige Reihenfolge siehe unten).


1. Saturn

2. Jupiter

3. Mars

4. Sonne

5. Venus

6. Merkur

7. Mond


Dazu folgendes Beispiel zur Berechnung des Planetenjahres 2011:


2011 - 4 = 2007

2007 dividiert durch 7 = 286

+ 5 Rest

Rest 5 ist Position 5 der Planetenreihung

das Jahr 2011 ist somit ein Jahr der VENUS



Laut dem 100-jährigen Kalender steht das Jahr 2011 im Zeichen der Venus. Darauf aufbauend liegt die Zuordnung der nächsten Jahre wie folgt:

(Für die Wettercharaktere bitte auf den entsprechenden Himmelskörper und für die Wetterprognosen nach dem 100jährigen Kalender bitte auf die Jahreszahl klicken!)

Himmelskörper Jahr Jahr Jahr
Venus Jahr
2011
2018
2025
Merkur Jahr
2012
2019
2026
Mond Jahr
2013
2020
2027
Saturn Jahr
2014
2021
2028
Jupiter Jahr
2015
2022
2029
Mars Jahr
2016
2023
2030
Sonne Jahr
2017
2024
2031


mit freundlicher Unterstützung


Breadcrumbs

Copyright © 2012 meinpinswang.
Designed by mixwebtemplates